Smart Citizen Services für Smart Cities

paowao - smart citizen services + location based services

Smart Citizen Participation
und das Ende der bürokratisch-hierarchischen Traditionen

Die Medien haben schon lange, teils kluge Szenarien von den Städten von morgen und jenen ohne Zukunft entworfen. Seit gut einem Jahr verstärkt noch durch die Flüchtlingsströme, die zusätzlich zu der Landflucht in die Städte drängen.

Noch reisen deutsche Stadtoberhäupter nach Spanien und bestaunen Santander als Europas erste Smart City. Denn sie ahnen alle, was auf sie zukommt. Bis 2030 werden europaweit über 70 Prozent der Menschen in Städten leben, so die Prognose. Um im Wettbewerb der Regionen nicht abgehängt zu werden, brauchen die Rathauschefs ihre Smart Citizens. Denn die intelligenten Städte der Zukunft können nur gemeinsam mit der Bevölkerung geplant werden. Dafür gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: wie Umwelt, Energie, Sicherheit aber auch Bürgerinformation und -Beteiligung.

Mehr smarte Mitgestaltung unserer digitalen Welt

Doch in vielen Smart Cities wird die Digitalisierung von großen IT-Unternehmen propagiert und bestimmt. Doch in Barcelona ruderte die Stadtregierung kürzlich zurück. Denn die Stadt hätte sie sich von den großen Konzernen die Richtung ihrer Stadtentwicklung diktieren lassen. Die Bürger hätten von den technologischen Neuerungen nur bedingt profitiert, die erhoffte Nähe zwischen Bürger und Regierung hätte man nicht erreicht, so die Zuständigen. (Quelle: Taz)

Taz-Fazit: All die Daten helfen wenig, wenn sie nur von einigen wenigen genutzt werden und der Mehrwert für den Bürger nicht erkennbar ist. Oft ist es eben gar nicht die große allumfassende technische Neuerung, die den Bürger beglückt, sondern die Web-Anwendung der Stadt, über die die Bewohner in Interaktion mit den Zuständigen treten  und sich so Gehör verschaffen können.

„Die Verknüpfung technischer Innovationen mit gesellschaftlichen Perspektiven, neuen Governanceformaten (Smart City Governance) und Partizipationsstrukturen zeichnet die Entwicklung der smarten Stadt aus. … Quer durch alle Themen ist danach zu fragen, wie Menschen vor Ort mit neuen technischen Infrastrukturen, Steuerungssystemen, Netzwerken und städtischen Räumen interagieren bzw. diese erst hervorbringen: Smart Cities existieren nicht „an sich“, sondern erfordern Smart People, die smarte Städte in ihren Handlungen tagtäglich realisieren und aktualisieren müssen – sowohl top-down als auch bottom-up.“, heißt es auf der Smart City Platform der TU Berlin.

Während beim IoT (Internet of Things) versucht wird, die Smart City mittels fest installierter Sensoren zu vernetzen und mit smarten Mechanismen besser steuern zu können, benutzen die Smart-Citizen-Services (intelligente Bürgerservices) die Einwohner, mit ihren Smartphones, Tablets, Laptops und PCs, als biologische Sensoren und werten die Eingaben für die Stadtverwaltung aus. Die intelligente Behörde (Bürgerkommune) hat dann ihrerseits die Möglichkeit, direkt Stellung zu beziehen und mit dem intelligenten Bürger in Kontakt zu treten, falls nötig.

Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement in der digitalen Gesellschaft

Auf paowao könnte die intelligente Stadt, aber auch die kleineren Bürgerkommunen von morgen basieren.  Hier kann ein Jeder die Zukunft seiner Stadt mitgestalten – mit Herz und Hirn – getragen von einem unglaublichen Wir-Gefühl. Es geht also auch um Emotionen, Gefühle und Werte.

Paowao ist das einzige „Location Based Social Network“ (LBSN) oder „Social City Network“, dass in seiner cloud-basierten Architektur darauf ausgelegt ist, den Pioniergeist, die Kreativität und den Gemeinsinn einer Stadt oder ganzen Region herauszufordern, Aufbruchstimmung zu verbreiten, Menschen zu motivieren und zu mobilisieren – und ein urbanes Netzwerk für Smart People zu bilden. Denn nur durch die Vernetzung der Bewohner mit ihren Interessen, Vorlieben und Befindlichkeiten sind smarte Services überhaupt erst möglich. Und egal wie schlau ein Dienst in der Theorie auch sein mag – bringt er dem Nutzer keinen erkennbaren Mehrwert, wird kaum jemand bereits sein, seine Zeit, Geld oder persönliche Daten dafür herzugeben. Denn das „smarte“ bzw. „intelligente“ im System bezieht sich immer auf die sinnvolle Verknüpfung von bekannten Daten, um dem Nutzer individuell zugeschnittene Angebote machen zu können. Deshalb bietet das paowao-System eine Gesamtlösung für Smart Cities mit einem ganzen Sortiment an smarten Services in einem einzigen System, und das auch noch kundenspezifisch individualisierbar.

Ein „urbanes Facebook“ für mehr Zusammenhalt und Lebensqualität

paowao - smart citizen servicesDoch während es bei Facebook um die Vernetzung, Kommunikation und Information von Freunden und Bekannten geht, besteht die Zielgruppe von paowao aus bisher fremden aber interessierten Mitmenschen, Gleichgesinnten und Helfern, die gemeinsam das urbane Lebensumfeld attraktiver gestalten und “Dinge möglich machen” wollen.

Dabei nutzt paowao das Konzept der Smart Citizens. Denn durch die urbane Vernetzung wird der Anonymität in den Städten entgegen gewirkt und die Mitbewohner lernen sich über gemeinsame Interessen und Engagements kennen. Zudem erhöht ein hoher Zusammenhalt in der Bevölkerung die Wettbewerbsfähigkeit der urbanen Wirtschaft nachhaltig.

Connecting the City

Paowao vernetzt die kommunalen Akteure auf lokaler Ebene mit ihren Ideen & Interessen, Anliegen und Meinungen. Es ist der Ort, wo sich die Bürger, ihre Politiker und die Stadtverwaltung auf Augenhöhe begegnen, aber auch Organisationen, Vereine und Unternehmen mit ihrer sozialen Verantwortung.

Städte bieten durch ihre räumliche Bündelung viele Vorteile und sind deshalb weltweit wichtigste Motoren für wirtschaftliche und soziale Entwicklungen. Paowao unterstützt durch die digitale, soziale Vernetzung diese Entwicklung und bietet obendrein Partizipation in Echtzeit.

Dabei setzt paowao auch auf den Gamification-Faktor.

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