Open Innovation für Kommunen

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Innovationskommunen und Mitmach-Städte

Seit einigen Jahren kennen wir sie bereits aus der Wirtschaft, webbasierte Ideen- und Innovationsplattformen. Dabei werden die Kunden in die Produktentwicklungsprozesse mit eingebunden. Sie sind unterstützend tätig und helfen mit ihrer Anwendererfahrung, ihren Ideen, Wünschen und Vorschlägen neue Produkte zu entwickeln oder die Bestehenden besser zu machen.

Nun steht auch im öffentlichen Sektor ein Paradigmenwechsel bevor.

Weg von den hierarchischen und geschlossenen Strukturen, hin zu einer offenen und einladenden kooperativen Schaffenskultur für eine selbstständige Gesellschaft. Wir stehen vor einer experimentellen Republik, in der Gesellschaft und Demokratie zum kollektiven Laboratorium werden. Das paowao-System wird dazu beitragen, neue Lebensstile, kommunale Handlungsperspektiven und gemeinschaftliche Zukunftshaltungen der Menschen zu schaffen. Der Weg führt zur Bürgerkommune und in ein kulturelles Zeitalter, wo die Möglichkeiten des Menschen besser genutzt werden.

Während eine Vielzahl von Menschen in den Sozialen Netzwerken versuchen, sich politisches Gehör zu verschaffen, sind alle Versuche gescheitert dort eine „Dafür-Kultur“ zu etablieren.
Die zahlreichen Kampagnen rund um das Bahnprojekt Stuttgart 21, Flughafen Berlin Schönefeld, etc. haben mit schlichten Internet-Propagandamitteln wohl mehr Dagegen erreicht. Auch waren die Diskussionen wenig sachlich und kaum zielführend. Denn diesen Netzwerken fehlt es an Strukturierungs- und Sortierungsfunktionen.

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Eine lokale Community aus Bürgern, Entscheidern, Verwaltung und Vereinen aber auch sozialen Unternehmen treten in einen lösungsorientierten Dialog miteinander.

Für mehr Sachlichkeit, Transparenz und eine neue Dialogkultur tritt das paowao-System mit Verwaltungs- und Politikeranschluss an.

Dabei nutzt es, als so genanntes Mikro- oder Nischennetzwerk, das Interesse, die Hingebung und das Engagement einer aktiven Community für eine konstruktive kommunale Gestaltung. Durch die Verknüpfung der interessierten Bürgerschaft mit Entscheidern und Experten, und der Möglichkeiten zur Ordnung, Strukturierung, Kategorisierung und Sortierung, steigen Gehalt und Qualität der Diskussion und Problemlösung merklich.

Dabei möchten dieses Partizipationsmodell das bisher brach liegende Potential der kreativen und wissenden Bürgerschaft für die gemeinschaftliche und bürgerfreundliche Weiterentwicklung  einer Stadt nutzen.

Ob der sich ausweitende Handel auf der grünen Wiese, die Verödung der Innenstadt, der stetig wachsende Internethandel, neue Shoppingcenter, hohe Ladenmieten, … allein der unerschütterliche Glaube daran, dass auch in Zukunft schon alles Gut werden wird, ist fatal. Denn:

Der Erfolg der Vergangenheit
ist unser schlimmster Feind.

Das was den meisten Innenstädten fehlt sind Innovationen. Eine neue Matktplatzgestaltung, neues Pflaster, Ausweitung der Fußgängerzone, kleine Spielpunkte, wackelnde Sitzgelegenheiten, verbesserte Wegweiser, … all das ist Kosmetik, aber keine Innovation.

Mittels „Crowd-Sourcing“ lässt sich nun der Ideenreichtum einer ganzen Region sammeln, bündeln und bewerten, und nachhaltige Innovationprozesse anstoßen.

Im Kampf der Regionen um die attraktivsten und touristischsten Städte, werden nur die innovativsten überleben. Die Städte und Regionen, die sich ständig neu erfinden, ausprobieren, sich im ständigen Wandel befinden, kurz: die eine Innovationskultur etablieren können, nur diese können langfristig überleben. So wird Gestaltung zum virtuellen Kollektiverlebnis.
Und das kann niemand alleine.

Dafür benötigt es eine zivile urbane Gemeinschaft, die für nachhaltiges und effizientes Zusammenleben sorgt. Denn nur Städte, die diese Fähigkeiten erkennen, sind wirklich urban. Die Menschen haben in den letzten Jahren begriffen, dass die gesteuerten Lenkungsversuche eines besserwisserischen Staates nicht mehr zielführend sind, deshalb fordern sie mehr Mitbestimmung und Beteiligung.

Innovationen werden immer noch von Menschen gemacht.

Das Neue in dieser Welt entsteht nur aus der Kreativität des Menschen. Es entsteht aus der Auseinandersetzung mit dem Bestehenden. Sich auseinanderzusetzen um Neues zu entdecken, sich faszinieren lassen, das geschieht nicht nur mit dem Kopf, sondern mit Herz, individuellem Engagement und Leidenschaft.

Die neue Logik: „teile und gewinne“

Innovationen entstehen immer seltener im geschlossenen Bereich. Der Erfolg einer Innovation beruht vielmehr zum großen Teil auf der Fähigkeit des Unternehmens oder einer Innovationskommune, entlang aller Schritte des Innovationsprozesses Netzwerke mit externen Kompetenzen zu nutzen. Open Innovation charakterisiert Innovation als interaktiven, verteilten und offenen Prozess, der sich in neuen Möglichkeitsräumen und Kooperationen vollzieht.

Ein großer Teil des kulturellen und öffentlichen Lebens findet schon heute in elektronischen Welten statt.

Eines der Kennzeichen der neuen kollektiven Logik, auf der das paowao-Modell basiert, besteht in der für Jedermann frei zugänglichen Internet-Plattform, die auf gegenseitiges Kennenlernen, regionale Zusammenarbeit, kooperative Innovation und neue Wertschöpfung ausgerichtet ist.

Eine früher wenig beachtete, vor allem aber wenig genutzte Quelle externen Wissens für den Innovationsprozess sind die Kunden. Neben Lieferanten, Wettbewerbern und externen Forschungseinrichtungen können auch die aktiven oder potenziellen Abnehmer und Nutzer wichtige Quellen externen Wissens, Kreativität, Fantasie und Ideenreichtum für neue oder optimierte Produkte oder Dienstleistungen sein. Die kommunale Intelligenz, die im Community-Building vielfältige Möglichkeiten eröffnet, kann Anwendern und Konsumenten bei der Optimierung seines Geschäftes behilflich sein.

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Menschen teilen ihre Ideen, Wünsche und Vorschläge gern mit, wenn sie denn nur gefragt würden.

Warum nicht ein offener „Bürger Think Tank“ für Ihre Innenstadt?

paowao ist so etwas wie das Ebay kommunaler Ideen. Ihr Marktplatz für Denker, Kreative, Fantasievolle, Wissensarbeiter und Visionäre. Unternehmen suchen immer nach Ideen, die ihnen Wettbewerbsvorteile bringen. Warum nicht auch eine Stadt oder eine ganze Region? Denn:
Der Wirtschaftsvorteil Nummer eins,
sind zufriedene Menschen.

Wissen, was die Menschen wirklich wollen.

Virtuelle und reale Teams bilden, die gemeinsam mit Fachpersonal kreative Lösungen für bekannte Probleme erarbeiten, dass muss das Ziel für eine prosperierende Stadt im Wandel sein.

Diese heterogenen und wechselnden Teams können mit dem paowao-System ihre eigenen Ideen und Verbesserungsvorschläge einstellen, teilen, bewerten und diskutieren. Ihre Ideen, das können neue Impulse für die Attraktivitätssteigerung, eine Erlebniswelt der Innenstadt oder konkrete Aktionen und Veranstaltungen sein. Aber auch für einen konkreten Bedarf und Angebote sowie Optimierungen für Geschäfte und Dienstleistungen.

Und warum sollen Unternehmen in der Innenstadt nicht für externe Verbesserungsvorschläge oder Wettbewerbe auch Gutscheine, Preise oder bares Geld ausgeben?

Mit dem richtigen Marketingkonzept und den passenden Multiplikatoren, könnte das paowao-System auch in Ihrer Stadt zu einer virtuellen Innovationschmiede werden, aus der permanent kommunale Innovationen erwachsen. So entsteht eine Innovationskommune.

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