Nachbarschaftsnetzwerke – wie digitale Nachbarschaft die Stadtteile stärken kann

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paowao-community-buergerspezialisten-politiker-vereine-kommunale-vernetzungFür die Mehrheit der Deutschen (81 Prozent) ist eine Gute Nachbarschaft von hoher Wichtigkeit. Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kam just eine repräsentative Studie zum Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“.

„Gute Nachbarschaft steigert die Lebensqualität und ist ein Schatz, den Städte und Gemeinden für sich nutzen sollten“, sagt Christine Bleks, Gründerin des Vereins „Tausche Bildung für Wohnen“ und Fachbeirätin des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. „Digitale Nachbarschaftsnetzwerke, sind eine Möglichkeit, um den Austausch im Viertel und damit das Miteinander zu fördern.“

Damit hat Sie sicherlich Recht, doch:

Wie genau sollte ein urbanes Soziales Netzwerk oder Nachbarschaftsnetzwerk organisiert sein?

Jeder Mensch hat ein Bedürfnis sich mitzuteilen, sich auszutauschen. Darüber hinaus engagieren sich viele Menschen freiwillig im Stadtteil, im Quartier, in der Nachbarschaft. Sie organisieren Treffen, Feste und Events, diskutieren Ideen, Probleme und rufen Projekte und initiativen ins Leben.

Doch bleiben diese Engagements meist im kleinen Rahmen, weil kaum ein Medium darüber berichtet. Auch die Aktivitäten der Nachbarschaft brauchen Aufmerksamkeit. Um den Lebensraum im eigenen Umfeld verbessern zu können ist es wichtig, sich mit den örtlichen Vereinen, Organisationen, Politikern und der Stadtverwaltung zu vernetzen. Aber auch Aktionen im öffentlichen Raum müssen in das digitale Nachbarschaftsnetzwerk integriert werden können.

Paowao-Partizipation

Auch mobil die Aktivitäten der Community immer im Blick.

Will man ein solches lokales Soziales Nachbarschaftsnetzwerk (Location-Based Social Network – LBSN oder Social City Network) auch für die Projektarbeit und Mitgestaltung im Quartier benutzen, also als Engagement- und Beteiligungsportal, braucht es zusätzliche Funktionen der Bewertung und Gewichtung, Umfragen und Abstimmung, Diskussions- und Meinungsaustausch (Dialogfunktionen), Filterung und Sortierung, Kategorisierung und Archivierung, sowie ein internes Community-Informationssystem für neue Aktivitäten und Entwicklungen, die den Nutzer individuell interessieren könnten.

Ein Nachbarschaftsnetzwerk kann aber auch dazu genutzt werden, die anderen Nachbarn und Nichtmitglieder des Netzwerkes über Neuigkeiten, Fortschritte und anstehende Events und Berichte über Ergebnisse von Treffen zu informieren. Dazu muss das Netzwerk natürlich öffentlich sein.

Das paowao-System ist das einzige geosocial networking System am Markt, dass all diese Überlegungen von Anfang an in seine Struktur integriert hat. Das osthessische Stadtnetzwerk FULDAbistDu zeigt bereits seit 2012, wie sich die Menschen einer Stadt bis in die Nachbarschaft vernetzen und selbst organisieren.

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