Die neue „soziale Arena“ – digitale Ehrenamtsförderung

Das digitale Medium zur Sozialraumorientierung und –gestaltung, für soziale Stadt- und Regionalentwicklung, Bürgerengagement, Flüchtlingsintegration, Stadt- und Regionalentwicklung, Inklusion, Nachbarschaftshilfe …

Man stelle sich eine völlig neuartige, durchgängig interaktive multimediale und communitybildende Online-Plattform vor, wo man kostenlos, einfach und schnell sich auf vielfältige Weise aktiv und vorausschauend an der Gestaltung seines urbanen, soziokulturellen und ökonomischen Lebensraums beteiligen kann.

Die Technologie hat enorme Fortschritte erzielt,
doch unsere Formen der repräsentativen Demokratie,
unsere Organisationen und unsere Verwaltung
sind seit Jahrhunderten kaum verändert.
Deshalb ist das bürgerschaftliche Engagement verkümmert.
Die Städte der Zukunft werden auf neuen Wegen
mit den Bewohnern kommunizieren müssen,
um den Bürgergeist neu anzufachen.

Charles Landry

Genau darum geht es im Projekt „Sozialarena„, den Bürgergeist neu zu entfachen. Denn lokale Projekte sind der zentrale Ort für soziale Kontakte. Dabei ist das paowao-System die ideale Kontakt- und Projektbörse, um Mitglieder und Mitstreiter für soziale und kulturelle Projekte zu finden und zu realisieren. Die auch die ausländischen Mitbürger mit einbindet, ihre Integration fördert und ihnen im kommunikativen Austausch mit den einheimischen Stadtbewohnern und der Verwaltung ermöglicht, sich gesellschaftlich weiterzubilden und einzubringen.

Und dieses zukunftsweisende Medium wäre von überall und mit jedem internetfähigem Gerät nutzbar und mit anderen Sozialen Netzwerken verbunden.

Dafür braucht es ein System, wo sich diese Talente finden und entfalten können. Genau dafür wurde das paowao-System in einer mehrjährigen Entwicklungszeit erschaffen und getestet.

Wie man den Pioniergeist und die Kreativität
einer rasch wachsenden Bewegung gewinnt

Das paowao-System ist ein sehr komplexes, äußerst virtuoses System, das in seiner Architektur und Dramaturgie darauf ausgelegt ist, den Pioniergeist, die Kreativität und den Gemeinsinn einer ganzen Region, Stadt, Organisation oder Institution herauszufordern – und eine rasch wachsende Commmunity zu generieren.

Da können

  • Ideen – thematisch nach Kundenwünschen unterteilt – eingestellt, bearbeitet und gefiltert,
  • Mängel gemeldet und verortet,
  • Fragen und Szenarien diskutiert,
  • eigene, konkrete Projekte, Hilfsangebote und Gesuche präsentiert,
  • Initiativen ins Leben gerufen, beworben, realisiert
  • sowie gemeinsam Probleme gelöst werden.

Um das Commitment und die Initiative der Bürger auf der Plattform wach zu halten, werden die Nutzer, so sie sich als Mitglieder registriert haben, automatisch per E-Mail über neue, für sie relevante Inhalte, Projektverläufe, Unterstützer und Gleichgesinnte informiert.

Ein Portal, das ungeahnte Kompetenzen nutzen
und zu einem nie gekannten Wir-Gefühl führen wird

Alle Bausteine sind durchgängig interaktiv, sprich alle Beiträge sind zugänglich für Kommentare, Fragen, Unterstützung aus der Community und ein offizielles Statement des Betreibers, des Managements oder der Verwaltung.

Die Einträge sind einfach vorzunehmen. Dazu können Fotos und Videos hochgeladen werden. Eine Übersichtskarte lokalisiert die jeweilige Idee, das Projekt, den Verein.

Auf der Startseite erscheinen jeweils die neuesten Beiträge, Initiativen und Termine – und jene, die derzeit am meisten an Aufmerksamkeit und Unterstützung – virtuell und in der Tat – gewonnen haben.

So wird helfen zum Happening, zum sozialen Event.

Nichts interessiert den Menschen
so sehr wie der Mensch

Eine Idee, ein Projekt, eine Initiative, ein Feedback … braucht ein Gesicht. Jedem User-Beitrag steht daher ein kleinformatiges Foto des Autors nebst Name voran. Mit einem Klick auf das Foto ist man in dessen Persönlichkeitsprofil.

Denn eine wesentliche Funktion des Systems ist das Kontaktmanagement oder Networking.

Über das Profil kann man unmittelbar auf Ideen, Fragen und Anregungen reagieren, Projektteams bilden, Initiativen starten und über diverse Suchfunktionen gefunden werden. (Wer nicht mit seinem Konterfei in Erscheinung treten möchte, kann aus einer Kollektion einen für sich typischen Avatar auswählen.)

Wer die Emotionen gewinnt,
gewinnt die Menschen

Wie lassen sich Menschen auf breiter Front für ein Engagement über dieses Medium emotionalisieren, inspirieren, mobilisieren? Damit dieses Portal zu einer Mischung aus kreativer Kraftanstrengung und kollektiver Motivation wird?

Wir haben für den von der Robert Bosch Stiftung geförderten Jugenddialog im Jahr 2015 in Fulda einen hybriden resp. integrierten Ansatz gewählt (und mit der Beteiligung von über 900 Jugendlichen eine Beteiligungsquote erzielt, die ihresgleichen sucht):

  • Zum Warmup haben wir mit Multiplikatoren eine Auftaktveranstaltung für die Zielgruppe durchgeführt, /li>
  • auf humorigen Plakaten an öffentlichen Plätzen auf den Start des Beteiligungsmediums hingewiesen,/li>
  • das Konzept vor den unterschiedlichsten Alters- und Interessengruppe präsentiert,/li>
  • wiederholt an unterschiedlichen Standorten Aktions-Stände aufgebaut, mit Ideenwänden und Ideenboxen, /li>
  • Straßen-Interviews durchgeführt – mit Kamerabegleitung durch den Offenen Kanal/li>
  • und über die lokale und regionale Presse und die sozialen Medien die Aufmerksamkeit wachgehalten.

Beispielhafte Einsatzmöglichkeiten

paowao ist ein flexibles System, bestehend aus optionalen Bausteinen, die individuell für jedes gewünschte soziale Medium zusammengesetzt und auch beliebig ergänzt werden können.

  • Mit diesem Medium ließe sich ein ehrenamtliches Engagement ideal organisieren und managen, sowie potenzielle Interessenten mobilisieren. Man weiß, dass sich bereits jeder Dritte in Deutschland ehrenamtlich engagiert. Und es könnten gut und gern doppelt so viele sein. Wenn man sie intelligent über eine Kommunikations-, Kontakt- und Projekt-Plattform vernetzt. Optimale Basis wäre das paowao-System.
  • Geradezu mustergültig ließe sich über diese Plattform für Behörden und Helfer mit ihren Ideen, Initiativen und Projekten die Integration von Flüchtlingen in den nächsten Jahrzehnten reibungsloser und zukunftsweisender koordinieren und letztlich meistern.
  • Stadtentwicklung (Smart Cities) – Die Sozialarena könnte künftig der Ort sein, wo sich die Bürger und die kommunale Verwaltung begegnen, aber auch Unternehmen, Organisationen und Vereine mit ihrer sozialen Verantwortung. Wo es um lokale Anliegen und Teilhabe geht, wo regionale und lokale Projekte ins Leben gerufen und gemeinsam Probleme gelöst werden. Und der Gemeinsinn wieder zu einer neuen Blüte kommt.
    Sinn und Zweck ist es, das Wissen der Bürger, ihre Erfahrungen und ihr Commitment zu nutzen – auch untereinander – und ein hohes Maß an Einsatzfreude für ein breiteres und umfangreicheres Bürgerengagement zu schaffen. Da wären Potentiale zu heben, die kein Kämmerer mit Geld bezahlen könnte.
  • Der Einsatz dieses Online-Mediums könnte in ländlich geprägten Regionen zu größerer wirtschaftlicher Blüte, zu mehr Gemeinsinn und innovativen regionalen Entwicklungsprozessen führen.
  • Denkbar wäre auch der Einsatz dieses Modells für Jugendämter und Jugendinitiativen zum Management eines lebendigen Jugenddialogs, sowie zur Unterstützung von Kinder- und Jugendparlamenten. Eine spezielle App für Jugendliche wäre dabei ein Muss (unproblematisch mit dem paowao-System), sodass ad hoc News und neue Aktivitäten direkt auf dem Handy angezeigt werden können.
    Unstrittig ist, wer die Jugendlichen gewinnen will, muss sie über das Medium ansprechen, mit dem sie sozialisiert sind: das Internet. Und dies darf keine Einbahnstraße sein. Die jungen computeraffinen Menschen wollen mitdiskutieren, mitentscheiden, ernst genommen werden.
  • Desgleichen wäre mit dem paowao-System ein Medium für Menschen mit Behinderung (Inklusion) möglich …
  • … oder eine Online-Plattform zur Förderung und Belebung der Nachbarschaftshilfe.

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