Die Jugend ist unsere Zukunft

Man muss die jungen Menschen gewinnen,
denn es geht um die Stadt ihrer Zukunft.

Die Gewinnung der jungen Leute, die sehr wohl gesellschaftlich und politisch interessiert sind, jedoch über ihr Medium angesprochen werden wollen und sich sodann aktiv an demokratischen Prozessen beteiligen, sind für eine Stadt und Region überlebensnotwendig.
Dazu gibt es eindeutige Studien:

So warnt der Jugendforscher Klaus Hurrelmann davor, geringe Wahlbeteiligung mit politischem Desinteresse gleichzusetzen. „Die jüngere Generation ist nicht unpolitisch.“ Soziales Engagement in der Schule oder in Umweltprojekten sei nach wie vor verbreitet.

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Wer sie gewinnen will, muss sie begeistern, neue Methoden ausprobieren, mit ihnen auf Augenhöhe arbeiten und sie über das Medium ansprechen, mit dem sie sozialisiert sind: das Internet. Und dies darf keine Einbahnstraße sein. Die jungen computeraffinen Menschen wollen mitdiskutieren, mitentscheiden, ernst genommen werden.

So wählte von den unter 25-Jährigen bei der vorletzten Bundestagswahl jeder fünfte Mann keine der fünf im Parlament vertretenen Parteien. In dieser Altersgruppe hat die Piratenpartei – die knapp zwei Prozent erreichte – locker die Fünfprozenthürde genommen.

„Die Piraten waren damit bei der Bundestagswahl 2009 die stärkste der kleinen Parteien“, sagt Wahlforscher Hofrichter. „Der völlig andere Auftritt dieser Partei hat bereits damals viele angesprochen.“ Entsprechend groß dürfte die Enttäuschung über die schlechte Performance der Partei sein, die sich danach in Organisations- und Programmfragen verhedderte.

Auch die AfD ist bei der letzten Landtagswahl in Sachsen bei den Jungwählern fast zweitstärkste Kraft geworden. Auch wenn sie vorwiegend als Protestpartei gewählt wurde.

Es ist vor der allgegenwärtigen Transformation zur Digitalisierung die Behauptung nicht vermessen, dass sich das paowao-System zu einem bedeutenden Standortfaktor aufschwingen kann.

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Doch braucht es auch neue Modelle im atmosphärischen, öffentlichen Raum. Denn das Internet ersetzt den persönlichen Kontakt nicht, es kann nur die Präsentation, Diskussion, Bewertung und Meinungsäußerung bzw. Meinungsfindung unterstützen.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Jugendlichen zwar geführt werden, wichtige Entscheidungen für ihren Bereich aber selbstständig mitentwickeln und entscheiden sollen. Und sie müssen Spaß daran haben. Sie müssen es freiwillig und gern tun. Dafür erwarten Sie allerdings auch eine Gegenleistung.

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Kein Geld, keine Geschenke, keine Auszeichnungen. – Sie wollen Lob, Anerkennung und Respekt. Die Jugendlichen von heute sind gern sozial und gesellschaftlich engagiert, hilfsbereit und hoch motiviert. Aber die alten Strukturen und Methoden greifen bei ihnen nicht mehr. Wer sie ernst nimmt, kreativ mitarbeiten lässt, sie in Prozesse und Entwicklungen mit einbindet, sie auch mal die Richtung vorgeben lässt und ihre Bedingungen akzeptiert, der wird erfolgreicher in der Jugendarbeit und Akzeptanz sein, als Andere.

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