Blaupause für Bürgerbeteiligung und Engagementförderung

demo - bis ois blaerrt

Mehr Demokratie wagen„, lautet der bekannteste Willy-Brandt-Slogan. Nie war er aktueller und dringlicher als in dieser unserer Zeit.

„Das kulturelle Band gemeinsamer Werte und Überzeugungen ist in unserer Gesellschaft zum Zerreißen gespannt“, so der Psychologe Prof. Dr. Peter Kruse. „Man wundert sich umso mehr, dass Führungskräfte in Politik und Wirtschaft nur selten auf die Idee kommen, die Menschen an ihren Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Da liegen riesige Ressourcen an verteiltem Wissen und kollektiver Intelligenz brach.“

Und das Menetekel ist offensichtlich: Die steigende Unzufriedenheit im Land führt zu sinkender Wahlbeteiligung in den Kommunen. So ist die Wahlbeteiligung auf kommunaler Ebene im bundesdeutschen Schnitt sukzessive auf 52,3 Prozent abgesackt.

Im Gegenzug ist der Unmut im Land gewachsen, der sich zunehmend in Bürgerinitiativen Bahn bricht und wo dann – das Ursächliche komplett ausblendend – vom “Wutbürger” die Rede ist.

Wer meint, Wutbürger seien sehr egoistische Menschen, die sich fragen: “Was genau bringt mir das persönlich?” Und die, wenn sie keine Antwort finden, zu einer Demonstration aufrufen, der irrt gewaltig.

Man weiß, dass sich bereits jeder Dritte in Deutschland ehrenamtlich engagiert. Und es könnten gut und gern doppelt so viele sein. Wenn man ihnen mehr Mitsprache bei politischen Entscheidungen und größere Beteiligungsmöglichkeiten bei kommunalen Projekten einräumen würde.

Dies fordern, wie eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung ergeben hat, unter den Jüngeren 74 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen sogar 90 Prozent. Auch unter den Nichtwählern spricht sich eine überwältigende Mehrheit (89 Prozent) für mehr Bürgerbeteiligung aus. Dies bestätigt im Großen und Ganzen auch die dimap-Umfrage der Hessischen Staatskanzlei aus dem Jahr 2014.

Niemals zuvor in der Geschichte war eine Partizipation der Bürger leichter zu organisieren, sprich ein Mehr an Demokratie und kommunalen Problemlösungen möglich, als heute, im Zeitalter des Internets.

Nun ist die Beteiligung der Öffentlichkeit an politischen oder planerischen Entscheidungen in Deutschland eigentlich nichts Neues. Erst recht nicht, seit das Internet zum aktiven Dialogmedium (Social Media) gereift ist. Eine empirische Studie aus dem Jahr 2011 ergab, dass auf kommunaler Ebene 52 Prozent der befragten 300 größeren Städte ein aktives Angebot haben.

Doch die Crux ist, „das meiste davon ist mausgrau“. Zwar werde oft und gern dabei Willy Brandts Motto von „mehr Demokratie wagen“ zitiert. Doch wagt man sie nicht wirklich.

Sollte Ihre Stadt noch zu denen gehören, denen es noch gut geht,
machen Sie sich keine Sorgen. Es wird vorbeigehen. Warten Sie nur ab!

Es geht um eine intelligente Konvergenz neuer und alter Medien.

Es gibt bereits zahlreiche Ansätze von Bürgerbeteiligungsplattformen und Netzwerke für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. mührmedia hat sie so gut wie alle analysiert. Sie sind durch die Bank uninspirierend, blutarm und seelenlos. Partizipationsenthusiasmus kommt da nicht auf. Und eine wirklich technisch fortschrittliche und inhaltlich mitreißende Idee war nirgendwo in Sicht. Deshalb brauchte es einen großen Wurf, einen ganz neuen Ansatz, den mührmedia mit dem paowao-System gelungen ist.

Wenn die dimap-Umfrage den Schluss nahe legt, dass „nur wenige das Internet als Mittel zur Bürgerbeteiligung wünschen“, dann ist der Grund dafür just im Fehlen eines überzeugenden Plattform-Designs mit passenden integralen Beteiligungsmethoden zu suchen und der Frust über die bestehenden Systeme.

Deshalb wurde das paowao-System entwickelt, ein System, dass es den Menschen gestattet, ihr volles kreatives Potential für die kommunale Gemeinschaft einzusetzen. Mit kollektiver Intelligenz zur Wir-Kultur.
Ein regionales Soziales Netzwerk für Freiwilligenangegement, das ungeahnte Kompetenzen und Energien der Bürger nutzen und zu einem nie gekannten „Wir-Gefühl“ und einer „Kultur der Selbständigkeit“ führen wird. Darüber hinaus lässt sich die ehrenamtliche Arbeit professionalisieren und transparenter gestalten.

Fazit:

„Man muss den Menschen Angeln geben – keine Fische.“

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